„Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Pide und Lahmacun?" Diese Frage hören wir am Tresen ungefähr so oft wie „einmal mit alles". Und sie ist völlig berechtigt: Die türkische Küche hat viele Namen, die sich ähneln, aber ganz unterschiedliche Dinge bezeichnen. Deshalb gibt es hier unsere kleine Warenkunde – damit du bei deiner nächsten Bestellung genau weißt, was auf deinem Teller landet.
Pide ist das, was viele „türkische Pizza" nennen, obwohl der Vergleich hinkt. Der Teig wird zu einem länglichen Schiffchen geformt, großzügig belegt und im Ofen gebacken, bis der Rand goldbraun ist. Bei uns gibt es Pide in zwölf Varianten: mit Kasar-Käse, mit Hackfleisch (Kiymali), mit würziger Sucuk, mit Spinat, mit Dönerfleisch oder mit Thunfisch – um nur ein paar zu nennen. Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt die Kusbasili Kasarli Pide mit gehacktem Lammfleisch und Käse. Unsere Gäste haben sie längst zum Favoriten erklärt.
Der Lahmacun ist das schnelle Glück der türkischen Küche: ein hauchdünner Teigfladen, bestrichen mit einer würzigen Mischung aus Hackfleisch, Tomaten, Paprika und Kräutern, kurz und heiß gebacken. Gegessen wird er klassisch gerollt – mit frischem Salat und einem Spritzer Zitrone. Auf unserer Karte findest du ihn pur, mit Käse überbacken (Kasarli Lahmacun) oder als Lahmacun Döner, also gefüllt mit Dönerfleisch. Knuspriger wird Fast Food nicht.
Beim Döner scheiden sich die Geister vor allem an einer Frage: Fladenbrot oder Wrap? Die Dönertasche kommt im fluffigen Brot, das die Soße aufsaugt wie ein Schwamm. Der Dürüm wird in dünnes Yufka-Brot gerollt – handlicher, kompakter, perfekt für unterwegs. Bei uns bekommst du beides mit saftigem Dönerfleisch, dazu Varianten wie den Kusbasi Dürüm mit Lammfleischspieß oder den Adana Dürüm für alle, die es scharf mögen. Vegetarisch? Kein Problem: Falafel Dürüm oder die Vegetarische Brottasche springen ein.
In der Türkei beginnt der Tag oft mit einer heißen Suppe – und bei uns kannst du das ab 8:30 Uhr morgens genauso halten. Die Mercimek Corbasi, eine cremige Linsensuppe, ist der sanfte Klassiker. Die Iskembe Corbasi gilt in der Türkei seit jeher als das beste Mittel nach einer langen Nacht. Dazu kommen Kelle Paca und die Hühnersuppe Tavuklu Corba. Jede Suppe wird mit Brot serviert und kostet weniger als ein Kinoticket – Seelenwärme inklusive.
Zu scharfem Kebap gehört in der Türkei kein Softdrink, sondern Ayran: salziger Trinkjoghurt, der die Schärfe abfedert wie nichts anderes. Wer es süßer mag, greift zur Kult-Limonade Uludag Gazoz oder zum Pfirsich-Eistee. Natürlich stehen auch Cola, Fanta, Sprite und Wasser im Kühlschrank – aber probier wenigstens einmal den Ayran zum Adana Kebap. Danach verstehst du, warum beide seit Jahrhunderten ein Paar sind.
Ein türkisches Essen endet selten ohne Nachtisch. Die Künefe – heiße Teigfäden mit geschmolzenem Käse und Sirup – ist unser hausgemachter Star. Das Baklava mit Pistazien kommt in vier Stücken, die schneller verschwinden, als du gucken kannst. Und der Milchreis Sütlac ist die sanfte Landung für alle, denen die anderen beiden zu viel Abenteuer sind.
Damit du auf der Karte nie wieder raten musst, hier die wichtigsten Begriffe auf einen Blick:
Mit diesen acht Wörtern liest du unsere Karte wie ein Profi – und kannst beim nächsten Besuch ganz nebenbei jemanden beeindrucken.
Theorie ist schön, Praxis schmeckt besser. Unsere komplette Karte findest du online – zum Bestellen für Abholung oder Lieferung, mit 5 % Rabatt auf fast alle Gerichte. Oder du kommst einfach am Steindamm 19 vorbei, nur ein paar Gehminuten vom Hauptbahnhof, und isst dich einmal quer durch diese Warenkunde. Wir sind sieben Tage die Woche von 8:30 bis 3:30 Uhr für dich da.